Fondue - Rezept-Nr. 6

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WALLISER RACLETTE

( 4 P. )

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Zubereitung

Sie brauchen dafür einen offenen Kamin, ein Spezial-Raclette-Gerät oder einfach einen Grill. Und einen halben Laib Käse, doch das hört sich üppiger an, als es ist. Der Spezial-Raclette-Käse wird in kleinen Laiben von etwa 4 kg hergestellt. Es ist ein saftiger, fetter Kuhkäse aus dem Wallis, mit dem feinen Aroma der Alpenkräuter und naturgereifter Rinde.

Der Käselaib wird erst halbiert, eine Hälfte sodann mit der Schnittseite vor das offene Feuer oder unter Grillstäbe gelegt. Die Hitze bringt die Käse-Oberfläche zum Schmelzen und Brodeln. Mit breitem Messer oder Schaber wird nun der weiche Schmelz auf einen vorgewärmten Teller geschabt - Kenner lassen sich auch die knusprig geröstete Käserinde schmecken, und sie ziehen das Raclette jedem Fondue vor. Frischgemahlener Pfeffer wird über den Käse auf dem Teller gestreut. Dazu isst man kleine Cornichons und Perlzwiebeln und tunkt Pellkartoffeln ein.

Raclette wird - auch in der Schweiz - meistens á gogo gegessen. Das heißt: man isst tellerweise, ohne darauf zu warten, daß alle Gäste am Tisch versorgt sind und so lange, bis "rien ne va plus" - nichts mehr hinuntergeht.

Dazu dürfen Sie ohne Reue Wein trinken - Fendant, den trockenen Weißwein aus dem Wallis, oder ähnlichen Wein.

Original-Raclette-Geräte, die mit einem speziellen Käsehalter ausgerüstet sind, kann man in Spezialgeschäften kaufen (für etwa 80 - 100 Euro). Es gibt auch neue Geräte, für einen kleineren Haushalt. Preiswerter ist es, einen Tischgrill aufzustellen und feuerfeste Teller mit dem Käse hineinzuschieben. Doch ein echtes Raclette, bei dem der Käse "auf dem Käse" geschmolzen wird, ist das nicht.

Rechnen Sie pro Person etwa 250 g Käse.

Quelle


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