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Zutaten
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ZubereitungREZEPT 1: Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur aufweisen! Aus Hefe, Milch, Zucker dünnflüssigen homogenen Vorteig anrühren. Diesen mit allen anderen Zutaten außer dem Wasser mit Handrührgerät vermengen. Solange Wasser (ca. 200-250g) zugießen, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst, aber trotzdem noch feucht anfühlt. Teig zu Klumpen formen, mit Mehl bestreuen und mit Küchentuch an warmen Ort bedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. (Wenn er in geheizter Küche auf hohen Schrank gestellt wird, reichen oft auch 30-40 Minuten. Teigvolumen sollte sich danach verdoppelt haben!! (Generell gilt, dass der Teig eher länger als zu kurz gehen sollte). Speck würfeln. Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Käse reiben. Creme fraiche flüssig rühren und mit Muskatnuss und wenig Salz und Pfeffer. Mit Pfeffer und Muskat nicht zu sparsam würzen. Wenn der Teig gegangen ist, kann man schon mal den Ofen auf volle Hitze einschalten (keine Oberhitze, Umluft oder dgl.!). Teig in 2 Teile halbieren. 1 Teighälfte noch einmal kurz mit bemehlten Händen durchkneten. Dann auf bemehlter Fläche in Blechgröße mit Nudelholz ausrollen. Dabei wird der Teig sehr dünn, je dünner um so besser!! Teig auf bemehltes Blech legen und mit der Hälfte der Creme bestreichen. Mit Speck, Zwiebeln und zum Schluss den Käse belegen. Im Backofen, zweite Einschubschiene von oben, bei größter Hitze für ca. 10 Min bräunlich backen. Heiß servieren! REZEPT 2: Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur aufweisen! Aus Mehl, Hefe, Zucker, Milch und einer winzigen Prise Salz herkömmlichen Hefeteig zubereiten und diesen etwa 20 Minuten gehen lassen. Räucherspeck und geschälten Zwiebeln in ganz feine Streifen schneiden. Topfen, Sauerrahm, gesiebtes Mehl und Öl mit dem Schneebesen zu einer glatten Creme verrühren, mit Salz abschmecken. Teig in 2 Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche hauchdünn ausrollen, auf ein gefettete Blech legen. Mit Creme bestreichen, mit Speck und Zwiebeln bestreuen. Im auf 250°C vorgeheizten Backofen (Gas: Stufe 5) ca. 12-15 Min backen. Heiß servieren! TIPP: Dieser Teig eignet sich hervorragend für Pizza. Auch hier gilt, dass der Ofen auf der größten Hitze stehen muss. Die Holzöfen in der Pizzeria machen um die 350°C ! Wer das Blech lieber einölt, als es dünn zu bemehlten (Mehl drauf, mit der Hand verreiben und wieder abschütten!) ist selbst schuld. HISTORISCHES: Diesen Flammkuchen nach Rezept 1 gibt es im Elsass in verschiedenen Gastwirtschaften, wo der Flammkuchen im Holzofen zubereitet wird. Man setzt sich an einen Tisch und bekommt dann so lange ein Brett mit Flammkuchen kredenzt, bis man wirklich voll gesättigt ist. Früher war es üblich, diese flambierte Torte im öffentlichen Backhaus oder beim Bäcker zu backen. Der Backofen wurde mit Reb- oder Tannenholzbündeln beheizt und der Kuchen wurde von den Flammen umspielt. Daher auch sein Name. Noch heute gibt es im Elsaß zahlreiche Gasthöfe, die nach der traditionellen Methode Flammeküeche im Holzofen backen, eine besondere Attraktion der elsässischen Winzerfeste. |
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