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ZubereitungUnsere Bezeichnung "süddeutsch" ist vorsichtshalber gewählt; denn unterhalb des "Weißwurst-Äquators", wie die Mainlinie bei Feinschmeckern so schön heißt, hat jede Küche ihr eigenes Zwiebelkuchen-Rezept. Zu allen Versionen aber paßt der neue Wein, der Federweiße und der Sauser, die es leider nur einmal im Jahr gibt: nach der Weinlese. 1. Hefeteig zubereiten. 2. Räucherspeck bei milder Hitze auslassen. Speckfett abgießen, knapp 2 EL abmessen, abgekühlt unter den Hefeteig kneten. Teig kräftig durcharbeiten, Kugel ausformen und gut zugedeckt an einem zimmerwarmen Platz 40-50 Minuten gehen lassen. 3. Inzwischen für die Füllung die Zwiebeln abschälen, in feine Ringe schneiden. Fett schmelzen, Zwiebelringe dazugeben. Brühe und Wein zugießen und halb zugedeckt bei milder Hitze etwa 15 Minuten weich und goldfarben dünsten, die Flüssigkeit soll fast verdampft sein. 4. Hefeteig durchkneten, zu einer Platte ausrollen, ein Backblech einfetten (evtl. mit restlichem Speckfett oder mit Schwarte). Mit dem Hefeteig auslegen, den Rand leicht Hochdrücken. Die gut abgetropften Zwiebeln nun darauf verteilen, Speckwürfel drüberstreuen. Käse und Eier mit Pfeffer und Salz verquirlen, drübergießen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 bis 220 Grad (Gas: Stufe 3-4) 35-40 Minuten backen. Warm servieren. Sie können diesen Zwiebelkuchen auch ohne Speck, ohne Käse und ohne Hefe und mit Mürbeteig zubereiten. Nur Zwiebeln sollten niemals fehlen ... |
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